- Ist das nicht Landgrabbing?
- Die Frage ist berechtigt — stell sie uns ruhig hart. Wir kaufen kein Land, auf dem Menschen leben, und wir vertreiben niemanden. Wir kaufen brachliegendes, ausgelaugtes Land, das niemand mehr bewirtschaftet, und machen es wieder fruchtbar. Die Menschen, die es bearbeiten, kommen aus der Region, sind fest angestellt und werden fair bezahlt. Für jeden Hektar, den wir bebauen, bleiben zwei Hektar Wald stehen. Und wenn du das überprüfen willst: Komm mit auf eine Besuchsreise.
- Was, wenn die Ernte ausfällt?
- Dann kann die Pacht ausfallen. Das ist ehrlich das Risiko. Die 8 %* sind vertraglich vereinbart, aber bei Unwetter, Ernteausfall oder höherer Gewalt nicht garantiert. Es gibt keine Einlagensicherung. In 60 Monaten ist es nicht passiert — aber wir versprechen dir nicht, dass es nie passiert.
- Was, wenn es euch nicht mehr gibt?
- Das Land bleibt deins. Es steht im Katasteramt auf deinem Namen, nicht auf unserem.
- Warum so weit weg?
- Weil dort wächst, was hier nicht wächst. Das Klima ist subtropisch, die Vegetation läuft das ganze Jahr — Zitronen tragen ganzjährig, und das Land kommt ohne künstliche Bewässerung aus. Der zweite Grund ist nüchterner: Paraguay hat ein Zivilrecht wie wir, kein angelsächsisches Fallrecht. Land wird notariell beurkundet und im Catastro Nacional eingetragen, dem paraguayischen Grundbuch. Das ist öffentlich, es gilt vor Gericht, und dein Name steht darin. Wir sind seit 2020 dort, die Geschäftsleitung ist deutsch und lebt vor Ort. Und du kannst jederzeit hinfahren und dir alles ansehen.
- Komme ich wieder raus?
- Ja. Du kannst dein Land jederzeit verkaufen — zum Gutachterwert. Es gibt keine Laufzeitbindung.
- Muss ich mich um irgendetwas kümmern?
- Nein. Kein Traktor, keine Anreise, keine Verwaltung. Das ist der Deal.